Softwareprojekte richtig Planen
Beim international bekannten Projektmanager und Autor Tom DeMarco findet man zu Projektplänen folgendes Zitat:
„No plan survives contact with the enemy.“ (Helmuth von Moltke)
Moderne Anforderungsspezifikation für Softwareprojekte ist untrennbar mit Change Management verbunden. Dies macht eine gewissenhafte Planung und eine unmissverständliche Spezifikation keinesfalls überflüssig.
Nach klassischem Vorgehen würde man auf Basis der Spezifikation einen PSP (Projektstrukturplan) und PAP (Projektablaufplan) erstellen. Und zwar vor dem Start der Umsetzung. Agiles Projektmanagement nutzt im Gegensatz dazu das Product Backlog. Dies ist eine lebende Liste, auf der vollständig jene Funktionen beschrieben sind, die sich der Benutzer von der Software erwartet. Formuliert werden diese in Form von Benutzergeschichten, sogenannten User Stories:
User Stories beschreiben aus Sicht der Anwender, welche Funktionalität und Qualitätsanforderungen die zu entwickelnde Software haben soll. Diese Beschreibung soll lösungsneutral und so technologieunabhängig wie möglich sein. Im Mittelpunkt stehen die Ziele und Bedürfnisse des Nutzers. Langweilige Pflichtenhefte, geschrieben wie 1000-Seiten-Romane, will heute niemand mehr lesen (DeMarco nennt sie „Victorian Documents“).
Planen mit Experten
Die Projektplanung ist ein Prozess, der ein strukturiertes Vorgehen und viel Erfahrung mit Softwareprojekten erfordert. Es handelt sich dabei nicht nur um eine Spezifikation, sondern auch um die frühzeitige Erkennung von Risiken.
Aus diesem Grund legen wir großen Wert auf persönliche Kommunikation und ausreichend Zeit in der Vorprojektphase, bereits vor der Angebotslegung. Das ist der einzige Weg zu einem Angebot und einer Software, mit der Sie länger glücklich sein werden. Am besten schauen Sie auf einen Kaffee vorbei, bevor die Situation ein
Feuerlöschprojekt erfordert.